© Thomas Lindemann (Standort Harpstedt (NI))
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Bewohnter Anbau an einem Mehrfamilienhaus steht in Vollbrand - Eltern stehen mit Kindern an den Fenstern und wollen sie in die Freiheit springen lassen - Feuerwehr muss 6 Personen aus dem Gebäude retten - 25 betroffene Personen, Massenanfall von Verletzten wird ausgerufen - mindestens 5 Personen werden verletzt, zwei von ihnen schwer

Mitteilung der Feuerwehr: Ca. 215 Kräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst, Polizei und Stadtverwaltung waren am Samstagabend in Twistringen (Landkreis Diepholz) im Einsatz. Der Rettungsleitstelle Diepholz wurde ein Feuer in einem Mehrfamilienhaus an der Großen Straße gemeldet. Es entstand eine massive Rauchentwicklung. Eine große Anzahl weiterer Notrufe gingen ein, sodass die Alarmstufe wenige Augenblicke später erhöht wurde.
Ortsbrandmeister Klaus Krebs traf als erstes ein und lies dann auch sofort 2 weitere Drehleitereinheiten nachalarmieren, sodass 3 Drehleiter hätten zur Verfügung gestanden. Aufgrund der engen Bebauung und der enormen Verqualmung konnte eine genaue Erkundung nur mit Atemschutz durchgeführt werden. Gebrannt hatte es in einem Flachdachanbau im rückwärtigen Bereich eines Mehrfamilienhauses. Den Bewohnern des Mehrfamilienhauses war der Fluchtweg durch Rauch versperrt. Ein kleines Kind wurde aus einem Fenster in die Hände von Ersthelfern fallen gelassen. Weitere Personen wollten ebenfalls springen. Da nicht bekannt war, wie viele Menschen sich in dem Mehrfamilienhaus aufhalten könnten, wurde ein Massenanfall von Verletzten (MANV 25) ausgelöst. Somit wurden vom Rettungsdienst Kräfte und Fahrzeuge für 25 Verletzte alarmiert. Die Besatzungen des erst eintreffenden Löschfahrzeuges und der Drehleiter teilten sich auf. 1 Trupp ging mit Atemschutz zur Erkundung in den hinteren Bereich vor. In der betroffenen Brandwohnung (Anbau Erdgeschoss) fand dieser dann 2 Personen vor und rettete diese. Die weiteren Kräfte retten dann 2 weitere Personen mit der Drehleiter. Es wurden sofort 3 Einsatzabschnitte gebildet. Die Löschwasserversorgung konnte von nahen Hydranten aus sichergestellt werden. Die B51 wurde voll gesperrt. Es mussten auch Riegelstellungen zu einer angrenzenden Großbäckerei gebildet werden. Hier drohten die Flammen auf die Betriebsgebäude überzugreifen. Das konnte erfolgreich verhindert werden. Der Einsatz dauerte ca. 3 Stunden. In einer benachbarten Pizzeria wurden die betroffenen Personen von Feuerwehr- und Rettungsdienstkräften erstversorgt.
Insgesamt waren 17 Personen betroffen. Davon wurden 7 Verletzte, 2 davon schwerstverletzt, in Krankenhäuser gebracht. Die 10 weiteren Personen wurden untersucht und zum Teil in Notunterkünfte untergebracht. Dies organisierten Verwaltungsmitarbeiter um Bürgermeister Jens Bley. Den Vorraum eines Bankgebäudes konnten die Einsatzkräfte zum Tausch ihrer Kleidung nutzen.
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POL-DH: --- Twistringen - Mehrere Verletzte bei Wohnhausbrand ---
Am späten Samstagabend gegen 22.30 Uhr wurde der Rettungsleitstelle von mehreren Personen über Notruf der Brand in einem Wohnhaus in Twistringen, Große Straße, gemeldet. Die ersten Rettungskräfte stellten starken Rauch im Stadtkern fest und einen brennenden Anbau an einem Mehrfamilienhaus. Aus der brennenden Wohnung mussten drei Personen gerettet bzw. waren bereits von Ersthelfern gerettet worden. Alle drei, zwei Männer und eine Frau, wurden mit teils schweren Verletzungen in Krankenhäuser gebracht. Auch aus dem Mehrfamilienhaus mussten insgesamt 17 Personen, darunter auch zwei Kinder, mit leichten Rauchgasintoxikationen vom Rettungsdienst versorgt werden. Alle Bewohner aus dem Mehrfamilienhaus mussten evakuiert werden. Die Große Straße, B 51, wurde für die Rettungs.- und Löscharbeiten voll gesperrt. Der Verkehr wurde örtlich umgeleitet. Nach Beendigung der Löscharbeiten wurde der Brandort von der Polizei beschlagnahmt und erste Ermittlungen zur Brandursache eingeleitet. Bislang steht die Brandursache noch nicht fest. Der Schaden beträgt nach ersten Erkenntnissen mindestens 200000 Euro. Das Mehrfamilienhaus ist durch den starken Rauch zunächst nicht bewohnbar, alle Bewohner wurden von der Stadt untergebracht bzw. kamen bei Angehörigen unter.

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