|
|
|||||
|
|||||
|
SERVICE
|
-Anzeige- |
||||
|
-Anzeige- |
|||||
|
18.02.10-Melle-Feuer in einem Baumarkt Gegen 11:20 Uhr wurde Polizei und Feuerwehr eine starke Rauchentwicklung in einem Baumarkt an der Industriestraße in Melle gemeldet.
Mitarbeiter des Marktes hatten entdeckt, dass in der Lampenabteilung eine Mustertafel für Lampen in Brand geraten war. Erste Löschversuche mit Handlöschern scheiterten. Einer der Marktangestellten erlitt dabei eine Rauchgasvergiftung. Der Baumarkt wurde daraufhin geräumt und die Brandschutztüren geschlossen. Die Feuerwehr aus Melle rückte mit mehreren Fahrzeugen, unter anderem einem Leiterwagen, an und bekämpfte das Feuer sowohl von Außen als auch unter Einsatz von Atemschutz innerhalb des Gebäudes. Schäden dürften vor allem durch die starke Rauchentwicklung entstanden sein. Die Höhe des Gesamtschadens ist aber noch unklar. Ursache des Feuers dürfte ein technischer Defekt an der betroffenen Mustertafel gewesen sein.
[Quelle: Polizei]
Parallel zur automatischen Brandmeldung durch die Brandmeldeanlage erhielt die Rettungsleitstelle die erste Meldung, dass es in der Lampenabteilung eines Baumarkts brennt. Daraufhin alarmierte der Disponent die Ortsfeuerwehr Altenmelle über Funkmeldeempfänger. Nach dem Eintreffen des Tanklöschfahrzeugs ergab die erste Lageerkundung, dass ein Warenregal von circa drei mal vier Metern brannte und eine starke Rauchentwicklung in einem Brandabschnitt bestand. Deshalb veranlassten die Einsatzkräfte die sofortige Nachalarmierung der Ortsfeuerwehren Melle-Mitte und Bakum per Sirene (Alarmeinheit Melle-Mitte). Die Brandschutztüren waren ordnungsgemäß verschlossen und das Gebäude war vollständig evakuiert. Mit vier Feuerlöschern hatten Mitarbeiter bereits eigene Löschmaßnahmen unternommen. Dabei atmete ein Mitarbeiter Rauchgase ein, so dass ihn die Rettungswagenbesatzung des DRK Rettungsdienstes sicherheitshalber in ein Krankenhaus brachte. Die Feuerwehr setzte mehrere Trupps ausgerüstet mit Atemschutzgeräten ein, um den Brand zu löschen. Darüber hinaus löste die Feuerwehr die Rauch-/Wärmeabzugsanlage aus, um den Brandabschnitt vom Rauch zu befreien. Hierzu nahmen die Einsatzkräfte an mehreren Zugängen zum Gebäude Hochleistungslüfter in Betrieb, um die Rauchgase aus dem Gebäude zu drücken. Das Konzept des vorbeugenden Brandschutzes in dem Objekt sorgte dafür, dass ein Totalverlust des Gebäudes verhindert wurde und keine Menschen ernsthaft zu Schaden kamen. Darüber hinaus ist es auch dem schnellen Eingreifen der Mitarbeiter und den gezielten Löschmaßnahmen zu verdanken, dass ein weitreichender Schaden verhindert wurde. Dennoch entstand – vor allem in dem betroffenen Brandabschnitt – erheblicher Rauchschaden. (Quelle: www.feuerwehr-Melle.de ) |
|||||
|
(C) 2010
Nord-West-Media TV & Nachrichten
GmbH |
|||||